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Micro-Influencer-Marketing effektiv gestalten

Content effektiv verbreiten: Wir zeigen, vor welchen Herausforderungen Sie beim Micro-Influencer-Marketing stehen und wie Sie diese lösen.

Micro-Influencer verfügen über treue und themenaffine Follower mit hohem Engagement. Eine Zusammenarbeit mit diesen häufig weniger bekannten Influencern kann für Unternehmen daher erfolgreicher sein als die Kooperation mit reichweitenstarken Stars und Persönlichkeiten. Die Herausforderung im Micro-Influencer-Marketing liegt darin, die richtigen Blogger auszumachen und diese mit einer durchdachten Strategie anzusprechen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Zusammenarbeit mit Micro-Influencern effektiv gestalten – und so Reichweite und Umsatz steigern.

1. Ziele definieren

In einem ersten Schritt sollten Sie festlegen, was Sie sich von einer Zusammenarbeit mit einem oder mehreren Micro-Influencern versprechen. Definieren Sie dabei konkret Ihre Ziele. Das können zum Beispiel sein:

  • eine höhere Followerzahl in den Social-Media-Netzwerken,
  • mehr Social-Media-Erwähnungen,
  • die Steigerung der Bekanntheit von bestimmten Produkten,
  • Imagepflege,
  • eine bessere Platzierung bei Google
  •  oder direkte Abverkäufe

2. Inhalte definieren

Um eine Kampagne mit einem Micro-Influencer effektiv zu gestalten, müssen Sie die Inhalte, die Sie für die Erreichung Ihrer Ziele verwenden wollen, klar definieren. Dabei sollten Sie zunächst festlegen, welche Themen oder Produkte Sie in Ihrer Kampagne ansprechen wollen. Sind diese klar abgesteckt, hilft es, wenn Sie auch bereits wissen, über welche Kanäle Sie diese ausspielen möchten. Das unterstützt Sie dabei, den Kreis der infrage kommenden Micro-Influencer einzugrenzen und diesen später eine ungefähre Vorstellung des Seeding mitgeben zu können.

3. Budget definieren

Bevor es an die Auswahl des richtigen Meinungsmachers geht, sollten Sie das Budget für Ihre Kampagne bestimmen. Fragen Sie sich, wie viel Geld Sie in die Zusammenarbeit investieren wollen bzw. können und wie viel Zeit Sie dafür haben. Während einige Micro-Influencer ganz ohne Bezahlung oder für eine Goodie-Bag mit Unternehmen zusammenarbeiten, verlangen die meisten eine moderate Aufwandsentschädigung. Im Vergleich zu einer Kooperation mit nationalen oder internationalen Berühmtheiten müssen Sie hier jedoch nicht ganz so viel Geld ausgeben.

4. Influencer auswählen 

Mit der Auswahl der richtigen Micro-Influencer stehen Sie vor der ersten echten Herausforderung. Sie müssen die Social-Media-Kenner und Blogger ausmachen, die

  • mit ihrer Persönlichkeit zur Marke passen,
  • mit ihrer Persönlichkeit zur Marke passen,
  • im richtigen inhaltlichen Kontext unterwegs sind,
  • aktive Follower haben und
  • besonders authentisch und glaubwürdig sind.

Anders gesagt: Sie müssen passende Influencer gezielt identifizieren und prüfen, ob diese die eigene Marke repräsentieren können. Dazu können Sie in einem ersten Schritt eine Micro-Influencer-Longlist erstellen.

Micro-Influencer-Shortlist

Im nächsten Schritt müssen Sie die Longlist in eine Shortlist verwandeln, indem Sie die wirklich relevanten Micro-Influencer ausmachen. Schauen Sie sich dafür ihre Profile und Kanäle genauer an:

  1. Passen die Inhalte zu Ihrer Marke?
  2. Wie aktiv sind die Follower des Influencers?

Um die erste Frage kompetent beantworten zu können, stellen Sie sich Ihre eigenen Markeninhalte zwischen den Beiträgen des jeweiligen Micro-Influencers vor. Gewinnen Sie dabei einen positiven Eindruck, kommt der Influencer für eine Zusammenarbeit infrage. Um die zweite Frage zu beantworten, sollten Sie die Zahl der Likes und Kommentare pro Beitrag unter die Lupe nehmen. Sind die Follower hier besonders aktiv, sollten Sie den Influencer in Betracht ziehen. Beim Micro-Influencer-Marketing gilt: Klasse statt Masse.

Darüber hinaus können Sie bei den Micro-Influencern auf Faktoren wie

  • die Lesbarkeit ihrer Texte,
  • die Qualität ihrer Fotos,
  • das Level ihrer Kreativität und
  • die Sorgfalt ihrer Arbeitsweise

achten. Diese vermitteln einen guten Eindruck, welche Qualität die Beiträge zu Ihrer Marke haben könnten.

5. Influencer ansprechen

Die zweite große Herausforderung im Micro-Influencer-Marketing liegt darin, die Meinungsmacher richtig anzusprechen. Achten Sie dabei darauf, Ihre Marke oder Ihr Produkt ehrlich und mit Leidenschaft vorzustellen. Damit wirken Sie authentisch und glaubwürdig – Eigenschaften, für die die Influencer ebenfalls stehen. Daneben sollten Sie ihnen nicht den Eindruck vermitteln, dass sie nur Teil Ihres Marketingapparates werden sollen. Kommunizieren Sie mit den Bloggern auf Augenhöhe und fragen Sie nach ihrem Preismodell. So geben Sie unmittelbar zu verstehen, dass Sie bereit sind, (kleinere) Beträge für eine Zusammenarbeit zu zahlen.

Sie können den ersten Kontaktversuch unkompliziert über E-Mail bzw. Nachricht vornehmen. Bleibt hier eine Antwort aus, versuchen Sie es per Direktnachricht an einen der Social-Media-Accounts. Wählen Sie unabhängig vom Kanal eine persönliche Ansprache und Schreibweise. Dabei können Sie zum Beispiel Bezug auf die Inhalte oder den Stil des Influencer-Accounts nehmen und so vermitteln, dass Sie an dessen Arbeit interessiert sind. Zeigen Sie dem Influencer dabei,

  • warum Sie gerade ihn ausgewählt haben,
  • warum er gut zu Ihrer Marke passt und
  • wie eine Kooperation aussehen könnte.

6. Influencer briefen

Auch wenn Sie bereits sehr genaue Vorstellungen haben, wie eine Zusammenarbeit und der zu produzierende Content aussehen sollen, sollte die Kampagne in einem gemeinsamen Prozess auf Augenhöhe entstehen. Sorgen Sie dafür, dass Sie

  • die Vorzüge Ihres Produkts verständlich kommunizieren,
  • Ihre Erwartungen an die Kooperation offen erklären und
  • eventuelle Markenrichtlinien oder sonstige Vorgaben (Zeit, Daten, Umfang) erwähnen.

Micro-Influencer wiederum kennen ihre Follower am besten und wissen daher, mit welcher Art von Inhalten und Beiträgen sie besonders hohe Interaktionsraten erreichen. Gewähren Sie ihnen daher vor allem möglichst viel kreative Freiheit. Zu viele Einschränkungen und Vorgaben hindern die Meinungsmacher daran, natürlich und glaubwürdig zu wirken. Ausreichend Gestaltungsspielraum lässt sie dagegen interessante und reichweitenstarke Inhalte erstellen.

7. Veröffentlichungen kontrollieren und ggf. nachbessern

Auch wenn Sie die Beiträge im Detail mit den Micro-Influencern abgesprochen haben, ist nicht ausgeschlossen, dass das Endergebnis noch nicht zu 100 Prozent Ihren Vorstellungen entspricht. Eine einfache Kontrolle der Veröffentlichungen stellt hier sicher, dass die Posts die Ansprüche Ihrer Marke erfüllen. Kleine Nachbesserungen setzen Influencer in der Regel schnell um.

Nutzen Sie das Potenzial von Micro-Influencern

SeedingUp unterstützt Sie dabei, Influencer-Marketing mit Micro-Influencern effektiv zu gestalten. Auf unserer Plattform www.seedingup.de finden Sie authentische und einflussreiche Micro-Influencer, die Ihre Marke gezielt darstellen. Das Ergebnis: eine deutliche Steigerung der Follower-Zahlen und damit eine höhere Markenbekanntheit.

Sie möchten die Zusammenarbeit mit Micro-Influencern in Expertenhände geben? Unsere erfahrenen Kampagnen-Manager übernehmen hierbei jeden Schritt für Sie.